Julia Eich­ler

Julia Eich­ler, born 1983.
2011 her daugh­ter Jon­na Marie was born.
2010–2017 stu­di­ed scul­tu­re at the Burg Gie­bichen­stein Kunst­hoch­schu­le Halle.

Das Aus­gangs­ma­te­ri­al ist das Ver­wor­fe­ne der Gesell­schaft. Müll der in Form des
künst­le­ri­schen Mate­ri­als kom­pos­tiert wird, ver­weist in sei­ner Reani­ma­ti­on auf
die Kurz­le­big­keit von Produkten.
Der Zwi­schen­be­reich, die Grau­zo­ne von Objekt und Bild, die Kategorienvermischung
und die Ent­ka­te­go­ri­sie­rung beglei­ten mich for­mal wie auch inhaltlich.
War­um ist das mensch­li­che Bedürf­nis nach Kate­go­ri­sie­run­gen so groß? Schlagartig
fin­den sich neue Unter­ka­te­go­rien, wenn sich etwas den gege­be­nen Bezeichnungen
ent­zieht. Es ist die Angst vor dem Unver­ständ­nis und dem Anderen.
Asso­zia­tio­nen sind aus­schlag­ge­bend für die Rezep­ti­on mei­ner Arbei­ten und damit
geht es um die Ermäch­ti­gung des Rezi­pi­en­ten. Mei­ne Inten­tio­nen ste­hen nicht
über den Erfah­run­gen, die der Betrach­ter mit einem Werk macht. Die Bedeutung
eines Wer­kes wird von dem Rezi­pi­en­ten nicht frei­ge­legt, son­dern von ihm produziert.

Exhi­bi­ti­ons and Participations:

2017:

  • group exhi­bi­ti­on “Par­cours“ / Volks­park, Halle
  • diplo­ma-exhi­bi­ti­on “IN BET­WEEN“ / Her­mes­are­al, Halle
  • diplo­ma in figu­ral sculp­tu­re at the Burg Gie­bichen­stein Kunst­hoch­schu­le Halle

2016:

  • group exhi­bi­ti­on / Betha­ni­en, Berlin

2015:

  • cura­ti­on and par­ti­ci­pa­ti­on: group exhi­bi­ti­on “Habi­tant“ / Volks­park, Halle

2014:

  • art com­pe­ti­ti­on: sculp­tu­re for the city Havel­berg – 3rd place

2012:

  • group exhi­bi­ti­on / Gale­rie “Irr­gang” in Leipzig

2010:

  • sculp­tu­re-sym­po­si­um in Zwickau
  • exhi­bi­ti­on “sculp­tu­re and drawings”/ Kul­tur­haus, Pirna
  • sculp­tu­re-sym­po­si­um in Erlbach/​Eubabrunn

2007:

  • diplo­ma at the HfbK- Dresden/​class: Mas­ken­bild / sub­jekt: Hei­ner Mül­lers “Ger­ma­nia Tod in Berlin”

More infor­ma­ti­on: Werk Hal­le